Carolabrücke – Dresden – 11.9.´24 – Elbe

Zum Glück ist – so weit bekannt – kein Mensch zu Schaden gekommen, als die Carolabrücke in Dresden eingestürzt ist.

Quelle: Google Maps

Auch wenn wir jegliche Ermittlung der Behörden abwarten müssen, um die Ursachen zu erfahren, ist eine Möglichkeit nicht auszuschließen, dass die Brücke marode war.

In Dresden sind nun in erster Linie Berufspendler und Schüler betroffen, die nun – vermutlich – über Umwege – jahrelang, um die Ruine fahren müssen.

Da ist der Fakt, dass die Schifffahrt auf der Elbe „zusammengebrochen“ ist ein weiteres Problem.

Daher JETZT dieser aktuelle Blog zum Thema – Brücke – Elbe – Dresden.

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7 Gedanken zu “Carolabrücke – Dresden – 11.9.´24 – Elbe

  1. Guten Abend lieber Jens,
    zum Glück ist kein Mensch zu Schaden gekommen ,das ist für die Dresdner bestimmt ein Schock und eine Katastrophe. Offenbar sind viele Brücken der Belastung des heutigen Verkehrs nicht mehr gewachsen.Wer weiß, was in Zukunft an Brücken noch alles zusammen bricht?Danke, dass Du zufälligerweise in diesem Jahr in Dresden warst und auch Fotos von der Carolabrücke gemacht hast. So ist Dein Bericht hochaktuell.
    Ein Unglück kommt selten allein,
    Caterina Valente hat es nun erwischt, sie ist friedlich in ihrem Haus in Lugano eingeschlafen. R.I.P. Caterina
    Ich wünsche Dir einen schönen Abend.
    Liebe Grüße Ursel

  2. Lieber Jens,
    es ist wohl geradezu ein Wunder, daß bei dem Einsturz kein Mensch zu Schaden gekommen ist, da hätte so viel mehr passieren können und ist es Gott sei Dank nicht!
    Da bin ich ganz deiner Meinung, es werden sehr viele Brücken in Deutschland ähnlich marode sein, das ist natürlich vor allem bei den ganz alten Brücken wahrlich zu bedauern, daß man sie nicht eher saniert hat oder ihnen mit einem ausweichenden Neubau den Verkehr erspart hätte, den sie wahrscheinlich auch nicht verkraften.
    Danke für den aktuellen Bericht, liebe Grüße
    Monika.

    1. Liebe Monika!
      Möglicherweise sind die ganz alten Brücken sogar noch in einem besseren Zustand – da sie robuster und auf Jahrhunderte geplant bzw. gebaut – als die „neuen“ Brücken, die im Zeitalter des Betons auf Masse in die Landschaft – wie am Fließband – gestellt werden.
      In den letzten Jahrzehnten wird nur noch geschludert und gepfuscht, da bekommt derjenige den Bauauftrag, der am billigsten geizt.
      Man denke da nur an die U-Bahn in Köln …

      https://www1.wdr.de/archiv/stadtarchiv-ubahn/archiveinsturz624.html

      Oder den Berliner Hauptbahnhof, der zeigt …

      https://www.spiegel.de/wirtschaft/stahltraeger-absturz-berlins-pannen-bahnhof-kuenftig-ab-windstaerke-acht-geschlossen-a-461009.html

      https://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/groessere-baumaengel-an-bruecke-am-berliner-hauptbahnhof

      … was in Deutschland bauen für das nächste Jahrhundert bedeutet.

      Ich wünsche Dir einen schönen Abend.
      Liebe Grüße Jens

      1. Lieber Jens,
        da könntest du recht haben, daß die ganz alten Brücken robuster sind, der Bauweise damals gemäß, meine Überlegung ging da in die Richtung des heutigen Verkehrs mit schweren LKW u.ä., das konnte man doch damals noch nicht so kalkulieren, dachte ich.
        Bei den heutigen Brücken bin ich ganz bei dir, das hast du gut auf den Punkt gebracht, „da bekommt derjenige den Bauauftrag, der am billigsten geizt.“
        Danke für die Links, an den Einsturz des Stadtarchivs in Köln beim damaligen U-Bahn-Bau denke ich auch immer noch mit Schrecken, da haben zwei Menschen ihr Leben verloren.
        Tja, das ist wirklich alles sehr eindrucksvoll, was das bauen in Deutschland für das nächste Jahrhundert bedeutet, leider nicht im positiven Sinne.
        Dankeschön, mach ich mir jetzt und wünsche ich dir auch, falls du noch Schicht haben solltest, wünsche ich dir eine ruhige, liebe Grüße
        Monika.

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